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Meerrettich ist die Heilpflanze des Jahres – und kann bei Harnwegsinfekt helfen

Eine Experten-Jury des Vereins zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim genannt Paracelsus (NHV Theophrastus) hat den Meerrettich (Armoracia rusticana) zur Heilpflanze des Jahres 2021 gekürt.

„Meerrettich hat als Heilpflanze ein großes und leider bisher zu wenig ausgeschöpftes Potenzial“, sagt der Vorsitzende Konrad Jungnickel. Wissenschaftliche Studien bewiesen für die im Meerrettich enthaltenen Inhaltsstoffe entzündungshemmende Eigenschaften, beachtliche antivirale Effekte und starke antibakterielle Wirkungen. „Dies ist vor allem im Hinblick auf die zunehmenden Antibiotikaresistenzen richtungsweisend.“ erläutert Jungnickel.

Die scharfe Wurzel, die in Süddeutschland und Österreich auch Kren genannt wird, ist in vielen Küchen zu Hause. Sie verfeinert Fleisch- und Fischgerichte, Gemüse und Soßen. Jungnickel, der als Heilpraktiker vielen seiner Patienten zu einer naturgemäßen Ernährung rät, empfiehlt: „Meerrettich sollte – zumindest in der kalten Jahreszeit – Bestandteil des täglichen Speiseplans sein.“ Dann ist er ein echtes Heilmittel im Sinne des griechischen Arztes Hippokrates, nach welchem die Nahrung auch Heilmittel sein soll.

In der Schifffahrt sind die positiven Wirkungen des Meerrettichs bereits lange bekannt. Dort wurde er früher auf längeren Seefahrten als haltbares Lebensmittel zur Verhütung der Vitamin-Mangelkrankheit Skorbut mitgeführt.

 Der Verein NHV Theophrastus kürt seit 2003 die Heilpflanze des Jahres. Mit der Initiative macht der Verein auf Schätze der Natur aufmerksam. (Quelle: https://nhv-theophrastus.de/site/index.php?option=com_content&view=article&id=288:heilpflanze-des-jahres-2021&catid=36:pressetexte&Itemid=56)

 

Meerrettich bei Harnwegsinfekten

Für Menschen mit Querschnittlähmung, die an wiederkehrenden Harnwegsinfekten leiden, kann Meerrettich besonders interessant sein.Die scharfe Wurzel enthält eine Vielzahl an Mikronährstoffen (z. B. Vitamin C, Vitamine B1, B2 und B6, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor) sowie Stoffe mit antibiotischer Wirkung wie Senfölglykoside, Allicin, Flavone und ätherische Öle, aus denen sich Senföle bilden. Wissenschaftlich belegt ist die antimikrobielle und antivirale Wirkung des Meerrettichs; je nach Dosis kann er auch bakteriostatisch bzw. bakterizid wirken. Kombiniert mit Kapuzinerkressenkraut wird die Meerrettichwurzel in der Phytotherapie zur Behandlung von Harnwegs- (und auch Atemwegs-) infekten eingesetzt. Studien belegen das breite antibakterielle Wirkspektrum der Kombination der beiden Pflanzenstoffe gegenüber 13 klinisch relevanten Bakterienstämmen.

Meerrettich und Kapuzinerkresse sind die Bestandteile des pflanzlichen (verschreibungspflichtigen) Arzneimittels Angocin, das gegen Bakterien und Viren wirkt und bei Blasenentzündungen und Atemwegsinfekten eingesetzt wird. Wie man das natürliche Antibiotikum aus Kapuzinerkresse und Meerrettich in einer Tinktur anwendet, zeigt z. B. die österreichische Heilpraktikerin Karin Reichel hier: Natürliche Antibiotika selbstgemacht.

Achtung: Meerrettich ist grundsätzlich sehr bekömmlich, er kann unter Umständen aber zu Übelkeit oder Durchfall führen. Menschen mit einer Schilddrüsenerkrankung oder Magen- oder Darmgeschwüren sollten vorher ihren Arzt fragen, ob sie das Heilmittel verwenden dürfen. (Quelle: https://www.gesund-vital.de/heilpflanze-meerrettich)

veröffentlicht am:

UPDATE | 11.01.2021
 

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