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08.09.2015

"Dürres Holz – Neues Leben" von R. Mense Atsma

Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am Sonntag, den 6.09.2015 um 11 Uhr im Atrium der Manfred-Sauer-Stiftung ein.

 
Begrüßung: Manfred-Sauer-Stiftung
Einführende Worte: Marion Liedke, Heidelberg
Musikalische Gestaltung:
Susanne Nerger, Querflöte und
Hans-Ulrich Nerger, Klavier
Bad Mergentheim

Ausstellungsdauer: 6. September – 25. Oktober 2015
Öffnungszeiten: 8 – 22 Uhr

 

R. Mense Atsma

Geboren 1945. Aufgewachsen in Oldenburg. Studium der Theologie in Bethel, Tübingen, Heidelberg. Zusatzstudium als Sonderschullehrer für Körperbehinderten-Pädagogik. Pfarrer in Neckargemünd, Heidelberg, Wilhelmsfeld, Freiburg. Seit 2008 in Neckargemünd im Ruhestand. Nach einem ersten intensiven Aquarellkurs 1987 bei Vefa Kölemen, Neckargemünd, habe ich viele Jahre lang Aquarellbilder, später auch mit Ölfarben gemalt. Soweit es meine beruflich sehr gefüllte Zeit ermöglichte, konnte ich damit auch einige Ausstellungen durchführen.

1989 Ausstellung in der Arche, Neckargemünd
1994 Ausstellung in der Sparkasse, Schönau
1999 Ausstellung in der Praxis Polzer, Heidelberg
2001 Ausstellung im Salzladen, Freiburg
2004 Ausstellung im Augustinum, Freiburg
2008 Aquarellkurs bei Wolfgang Traub, Kreta
2012 Beginn der Arbeit mit Holz-Fragmenten
2014 Ausstellung in der Villa Menzer, Neckargemünd
2014 Ausstellung in der Jakobuskirche Heidelberg
2015 Gruppenausstellung Wasserschloss Bad Rappenau
2015 Gruppenausstellung Orangerie Schloss Schwetzingen

Neben der Malerei mit Aquarell- und Ölfarben habe ich vor ca. drei Jahren eine ganz neue kreative Möglichkeit des Gestaltens entdeckt. Als Theologe habe ich eine besondere Affinität zur ‚Bewahrung der Schöpfung‘. Die Holz-Fragmente, die ich zumeist in der Neckargemünder Umgebung, aber auch bei Urlaubsreisen finde, sind eigentlich nichts Besonderes, Abfallstücke, wertlos am Wegrand liegen geblieben. Doch ist da bei näherem Hinsehen vieles zu entdecken: Form und Färbung des Holzes, Risse und Rätselhaftes, Verletzungen und Spuren von ehemaligen ‚Bewohnern‘. Im Respekt davor werden die Fundstücke von mir in ihrer jeweiligen Gestalt nicht verändert. Also kein Schmirgeln, Sägen, Kleben, Feilen, Glätten; nur eine gründliche Trocknung und behutsames Säubern. Danach stehen die Objekte lange auf meiner Staffelei oder dem Arbeitstisch. Mit der Zeit kommen erste Ideen zu einer farblichen Gestaltung. Deren Umsetzung mit kräftigen Ölfarben wird dann zur eigentlichen Begegnung mit dem Fundstück. Eine neue spielerische Lebendigkeit wird sichtbar und oft ergibt sich beim Bemalen auch ein Name, der
die Skulptur deuten kann.

„Impulse für bewusstes Leben“ lautet das Motto der Manfred-Sauer-Stiftung. Ich denke, dass meine Arbeiten gut dazu passen. Die bewusste Wahrnehmung der Prägung und Geschichte meiner Holz-Objekte und ihre Gestaltung mit kräftigen Farben vermitteln dem „dürren Holz neues Leben“ und ungeahntes An-Sehen. Um davon etwas weiter zu geben, soll der Reinerlös dieser Ausstellung der „Kreativ-Werkstatt“ der Manfred-Sauer-Stiftung zugutekommen.

Verkauf / Reservierung der Objekte an der Rezeption im Foyer.

Neckargemünd, August 2015
R. Mense Atsma