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30.09.2014

Kurkuma – Gelbwurz für die Darmgesundheit

Kurkuma gehört zur Familie der Ingwergewächse, stammt aus Südostasien und trägt wunderschöne Blüten, weshalb  Kurkuma auch als Zierpflanze geeignet ist.

 
Als Gewürz (mit dem charakteristischen bitter-scharfen Geschmack) wird allerdings die Wurzel (Rhizom) verwendet. Wenn man sie aufschneidet, zeigt sich ihre intensive gelb-orange Farbe, die beim Trocknen nur wenig verblasst. Dem Gewürz Kurkuma (auch: Gelb-/ Safranwurz) wird in der Naturheilkunde bzw. den östlichen Heiltraditionen, z. B. Ayurveda oder der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM), eine hohe Heilkraft zugeschrieben. Als nachgewiesen gilt, dass der im Kurkuma enthaltene Stoff Curcumin eine stark entzündungshemmende Wirkung hat, weshalb er in den Fokus der Krebsforschung geraten ist. Zudem könnte Curcumin den Knochenabbau mindern und den Fett- und Zuckerstoffwechsel beeinflussen.

 

Kurkuma

  • Hilft bei Druck und Schmerz im Oberbauch
  • Schafft Linderung bei Völlegefühl, saurem Aufstoßen und Sodbrennen
  • Hilft bei Blähungen, die auf gestörter Fettverdauung beruhen
  • Sorgt für eine bessere Fettverdauung
  • Wirkt beruhigend und krampflösend auf die Magen- und Darmmuskulatur
  • Wirkt stark antientzündlich
  • Regt den Gallenfluss an

Bei akuten Beschwerden kann aus ca. 1,5 cm der Kurkumawurzel oder ½ TL gemahlenem Kurkuma und 150 ml siedendem Wasser ein Tee zubereitet werden. Nach 5 Minuten (bei Verwendung von Pulver) bzw. 15 Minuten (bei Verwendung der Wurzel) wird der Sud abgegossen und schluckweise getrunken. Zur Daueranwendung ohne Rücksprache mit dem Arzt ist die Einnahme von Kurkuma-Tee nicht geeignet; Personen mit Erkrankungen der Gallenblase müssen komplett verzichten.

Da Curcumin schwer wasserlöslich ist, wird es im Magen-Darm-Trakt nur in geringem Maß absorbiert. Durch Erhitzen und/oder Auflösen in Öl wird die Bioverfügbarkeit von in Lebensmitteln enthaltenem Curcumin erhöht. Kurkuma in gekochten, nach indischen Rezepten zubereiteten Speisen zu sich zu nehmen (der erste Schritt in indischen Rezepten besteht fast immer im Rösten der Gewürze in Öl oder Ghee), macht also großen Sinn.

Quelle: http://www.heilpflanzen-welt.de/2006-01-Kurkuma-Fast-ein-Wundermittel/http://www.heilpflanzen-welt.de/2006-01-Kurkuma-Fast-ein-Wundermittel/http://www.heilpflanzen-welt.de/2006-01-Kurkuma-Fast-ein-Wundermittel/

 

 

Rezepte mit Kurkuma

Kurkuma ist der Hauptbestandteil von vielen Currypulvern und verleiht ihnen ihre typische gelbe Farbe. In Indien hat jede Familie für verschiedene Gerichte ganz eigene Curryrezepte, in denen die verwendeten Bestandteile wunderbar harmonisieren. Die Gewürzmischungen werden stets frisch aus den einzelnen Komponenten zusammengestellt und keine indische Hausfrau würde sich im Traum einfallen lassen, ein einziges gekauftes Currypulver für all die verschiedenen Speisen, die ihre Küche verlassen, zu verwenden.

 

Ein Currypulver-Rezept

  • 1 EL Kurkuma
  • ½ EL Koriandersaat
  • ½ EL Kardamonsaat
  • 1 TL Gewürznelken
  • 1 TL  Zimt
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 TL Kreuzkümmelsaat
  • 1 TL Chiliflocken, getrocknet
  • ½ TL Schwarzkümmel (optional)

Alle Zutaten bis auf die Chiliflocken in einer kleinen fettfreien Pfanne bei mittlerer Hitze rösten.
Abkühlen lassen und mit den Chiliflocken im Mörser zerstoßen (oder in einer Gewürzmühle fein mahlen).
In einem gut verschließbaren Schraubglas lagern.

 

Linsen-Kurkuma Pfannkuchen (für 10 große oder 20 kleine Pfannkuchen)

  • 200 g Linsenmehl (rote Linsen, gemahlen)
  • 100 g Weizenmehl
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • ½ Liter sprudelndes Mineralwasser
  • 2 EL Rapsöl
  • Öl zum Braten

Trockene Zutaten mischen.

Unter ständigem Rühren das Mineralwasser hinzugeben bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
30 Minuten abgedeckt ruhen lassen, dann das Öl unterrühren.
Eine beschichtete Pfanne erhitzen und mit etwas Öl bepinseln.
Teig mit einer Kelle hineingeben, dünn verteilen und von beiden Seiten goldbraun braten und garen.

Füllen lassen sich die Pfannkuchen am besten, wenn sie noch warm sind. Wenn sie kalt sind, brechen sie leicht.

Dazu schmecken Gemüsecurrys und/oder Mango Chutney.