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Sieger der Klasse B

Sieger der Klasse C

Sieger der Klasse N

12.08.2013

Rückblick: Der Deutschlandpokal im Rollstuhl Tischtennis

Mit den abschließenden Wünschen für einen gelungenen und sportlichen Turnierverlauf bedankte sich Ernst Weinmann bei den vielen fleißigen Helfern und Kräften um Patron „Manfred Sauer“ für die professionellen und umsichtigen Vorbereitungen in der Lobbacher Ludwig-Guttman-Sporthalle.
„Wir hoffen sehr“, mit diesen Worten richtete er sich an die Spieler und Betreuer, „dass es im nächsten Jahr, ein Wiedersehen geben wird.“

Winfried Prondzinski (1.Vorsitzender des DRS Fachbereiches Tischtennis) zeigte sich ebenfalls mit der Entwicklung, den Rahmenbedingungen und Beteiligung vor Ort zufrieden. Allerdings hätte er sich eine größere Ressonanz in der A-Klasse gewünscht. „Jeder Wechsel in der Bundestrainer-Position zieht auch immer wieder wichtige Abstimmungsgespräche mit sich, so Prondzinski weiter“. Wichtiger sei aber die Öffnung und Kooperation mit weiteren europäischen Verbänden, um den Sport und die nationale RTT-Serie mit mindestens fünf DP- Turnieren attraktiv und perspektivisch zu gestalten.

Die nächsten DP-Turniere in der RTT-Saison 2013/14 finden am 07.September, in Bad Wildungen und am 05.Oktober, in Bad Blankenburg statt.

Erste Saisonsiege für Christian Reuter, Albert Solbach und Mathias Vibranz
RSC Köln schlägt beim Deutschlandpokal-Turnier in Lobbach stark auf

Am Samstag, den 03. August, um 16:57 Uhr war es in der Ludwig-Guttmann-Sporthalle der Manfred-Sauer-Stiftung soweit. Ernst Weinmann, Turnierdirektor und 2.Vorsitzender im Fachbereich Tischtennis des DRS, hatte das letzte Ergebnis, der 2. Auflage im Deutschlandpokal eingetippt um die Siegerlisten anzufertigen.

Die Siegerfotos der ersten Saisonentscheidung, bei der 2. Lobbachauflage innerhalb der RTT-Serie zeigten dann auch unerwartete Konstellationen.

Eine echte Demonstration spielte sich in der B-Klasse ab

Die beiden Heroes in der Klasse – B waren an diesem Tag ungewöhnliche Gesichter: Werner Burkhardt (Gr.1/RSV Bayreuth) und Andre Weidemann (Gr.2/BSG Duisburg). Für gewöhnlich starten die beiden Bundeslisten in der A-Klasse. Bereits am Freitag wurde aber durch weitere Absagen die A-Klasse aus dem Turnierprogramm genommen.

Durch den gleichzeitig unglücklich gelegten Nationalmannschaftslehrgang in Düsseldorf hatte die Teilnehmerliste, der A-Klasse, wochenlang in einem magersüchtigen Zustand dahingedümpelt. Durch die kurzfristigen Absagen im restlichen Teilnehmerfeld zogen die Verantwortlichen dann die Reisleine.

Außer Konkurrenz starteten Werner Burkhardt und Andre Weidemann in der B-Klasse.

In den ausgesprochen ausgeglichen Gruppen (1 und 2) der B-Klasse lieferten sich Heike Koller (B.Düsseldorf) mit ihren Kontrahenten Reusch (RSG Koblenz) und Sina (BSG Duisburg) einen spannenden Dreikampf um den Sieg in der Gruppe 1. Koller musste gleich viermal über die volle Distanz gehen, um mit 8:1 Spielen als Führende aus der Gruppen zu kommen. Dahinter verlassen Reusch und Sina die Gruppe mit 7:2 bzw. 6:3 Spielen. Durch den harten Gruppendrill mussten am Ende alle drei unisono in den Überkreuz-Matchen mit der Gruppe 2 diesen den Vortritt lassen.

Reuter (RSG Koblenz 6:1), Lerner (RSV Plattling 5:2) und Klett vom VFR Ludwigsburg mit 4:3 Punkten kamen weniger belastet durch die Gruppenphase. Beim Klassenkönig Christian Reuter blieb es bis zum Titel, in seinen neun Spielen, bei nur einer Niederlage. In beiden Gruppen setzten sich jeweils die drei Favoriten durch. Hinter Reuter, Koller und Reusch machten Sina und Klett die Plätze 5. und 6. klar. Caha, Elsner, Fässler und Miss müssen sich erst noch an die neue Gangart gewöhnen und umstellen.

Albert Solbach holt Überraschungssieg

In der Klasse C gelang Aufsteiger Albert Solbach (RSC Köln) gleich beim ersten Start in der neuen Klasse eine große Überraschung. Durch den klaren 3:0 Finalsieg gegen den Schweizer Sieber (TTC Zürich Oberland ) blieb der stark verbesserte Kölner ohne Spielverlust an diesem Tag. Zuvor hatten sich Solbach und Sieber (TTC Zürich Oberland) mit jeweils 7:0 Spielen durch ihre Vorrundengruppe gespielt. Aufs Siegerpodest schaffte es außerdem Sascha Barth (RSC Berlin) der das kleine Finale deutlich mit 3:0 gegen Gianni Verzino (TTC Zürich Oberland) für sich entscheiden konnte.

Mathias Vibranz triumphiert in der N-Klasse

Das Sahnehäubchen eines rundum starken RSC Köln Auftritts setzte Mathias Vibranz mit seinem Sieg in der N-Klasse. Mit einem hauchdünnen Vorsprung konnte sich Vibranz mit 5:2 Siegen aus seiner Vorrundengruppe in die Finalrunde schieben. Mit dem Quäntchen Glück ausgestattet setzte sich Vibranz nur durch das bessere Satzverhältnis von 19:9 Sätzen gegenüber Harry Baus (5:2/17:10/BSG Duisburg) und Susanne Münch-Fischer (5:2/ 18:10/RSC Köln) hinter die Gruppenspitze. Vor den Finalspielen lagen die besseren Chancen noch bei Kurt Pfeiffer vom VFR Ludwigsburg mit 6:1 Spielen.

In der 1. Gruppe lag neben den beiden anderen RSC Spieler/Innen –Elisabeth Hoverath und Stephan Ulrichs, die sich beide zwei Niederlagen gönnten – nach der Gruppenphase Jürgen Hannig mit 7:0 Spielen in der Pole um den Titelgewinn. Mit jeweils 3:0 spielten Pfeiffer, Vibranz und Baus ihre Gruppenkontrahenten aus der ersten Gruppe an die Wand.

Pfeiffer vs. Vibranz und Hanning vs. Hoverath lauteten am Ende des Tages die Finals um Gold und Silber bzw. Bronze und ungeliebter Vierter. Vibranz setzte sich wiederum knapp mit 3:2 gegen Pfeiffer durch und Hannig setzt mit einem klaren 3:0, im kleinen Kölner Finale, ein deutliches Bronzezeichen.

Von sich reden machten aber auch in der N-Klasse zwei, die gerade erst auf den Geschmack gekommen sind – Susanne Münch-Fischer(RSC Köln) und Harry Baus (BSG Duisburg), die auf den Rängen fünf und sechs landeten.