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04.01.2019

Zwei Frühjahrsstars auf dem Teller

Bärlauch & Radieschen
 

Bärlauch
Nach dem langen Winter, lechzt der Körper nach frischem Blattgemüse und nach allen Nährstoffen, die die ersten Geschenke der Natur in Wäldern und Wiesen zu bieten haben. Bereits ab Mitte März hat Bärlauch Saison. Neben Senfölen enthalten die sattgrünen Blätter Eisen, Kalzium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Selen, und Vitamin C.
Auch in der Naturheilkunde kommt Bärlauch als Heilmittel oft zur Anwendung. Die Heilwirkung ist den zahlreichen in ihm enthaltenen, überwiegend schwefelhaltigen ätherischen Ölen zuzuschreiben, die sich positiv auf Verdauung, Atemwege, Leber, Galle, Darm und Magen auswirken. Zudem soll er bei Arteriosklerose, Bluthochdruck und Darmerkrankungen sowie stoffwechselanregend und cholesterinsenkend wirken. Hinweis: Wenn Sie auf Knoblauch oder Zwiebeln mit Blähungen reagieren, dann sollten Sie beim Bärlauch auch etwas sparsam sein.
In der Küche kann man Bärlauch roh oder gegart verwenden, wobei er beim Erhitzen sein typisch würziges Aroma teilweise verliert. Zu einigen ausgewählten Rezepten geht es hier:

 
Radieschen  
Die Schärfe macht‘s: Radieschen aus dem Treibhaus sind relativ mild, während ihre im Freiland gewachsenen Kollegen deutlich schärfer sind. Die Schärfe verdankten die kleinen roten Kugeln den in ihnen enthaltenen Senfölen, die den Gallenfluss anregen und antibakteriell, antibiotisch, krebsfeindlich sowie entgiftend wirken. Zusätzlich zu Senfölen versorgt das Knollengemüse den Körper mit Eisen, Kupfer und Kalium sowie den Vitaminen K, C und B (vor allem B9). Ganz nebenbei soll der regelmäßige Genuss von Radieschen das Diabetesrisiko senken.
Die meisten kennen Radieschen als Rohkost zu belegten Broten oder im Salat. Sie schmecken aber auch gegrillt oder gedünstet sehr gut, und die Radieschenblätter sollte man auch auf keinen Fall wegwerfen. Sie lassen sich wie Spinat verwenden und schmecken einfach großartig in grünen Smoothies oder Cremesuppen.
Zu einigen besonders leckeren Rezepten geht es hier: