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Wie man sich Süßes abgewöhnt

Im Februar sind die meisten guten Neujahrsvorsätze längst vergessen, doch die Fastenzeit steht vor der Tür und damit auch die Frage ob, und wenn ja auf was, in den kommenden Wochen verzichtet werden soll. Für alle, die gerne auf Süßigkeiten verzichten wollen, hat das Beratungszentrum für Ernährung und Verdauung Querschnittgelähmter einige Tipps.

1. Sich satt essen

Wer auf Süßigkeiten verzichten will, sollte darauf achten, dass er sich bei den Mahlzeiten wirklich satt isst. Wer hungrig vom Tisch aufsteht, läuft Gefahr kurze Zeit später nach einem energiereichen Snack zu suchen.

Ein Sättigungsgefühl stellt sich vor allem dann verlässlich ein, wenn man zu jeder Mahlzeit ausreichend Proteine zu sich nimmt. Siehe hierzu: Das Ernährungsrad für Menschen mit Querschnittlähmung – Der-Querschnitt.de

2. Bitterstoffe essen

Bitterstoffe sind heute weitgehend aus Obst- und Gemüsesorten herausgezüchtet. Was schade ist, denn nach dem Verzehr von etwas Bitterem hat man weniger Lust auf Süßes. Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln teilen mit, dass spezielle Tropfen notwendig sind, um diesen Effekt zu erreichen, doch wer es ohne teure Zusätze versuchen möchte, kann in Zukunft verstärkt zu bitteren Lebensmitteln wie Pampelmusen, Chicorée, Kohlsorten, Kaffee, Artischocken, Löwenzahn oder grünem Tee sowie Hopfen-Tee greifen.

Auch in Grünen Smoothies steckt einiges an Bitterstoffen. Siehe hierzu: Grüne Smoothies – Fit in den Frühling – Der-Querschnitt.de

3. Achtsam essen

Beim achtsamen Essen geht es darum, den Wert der Nahrung und ihre Bedeutung für den Körper schätzen zu lernen. Dies erreicht man, indem man der Nahrungsaufnahme die Aufmerksamkeit zukommen lässt, die sie verdient. Dies bedeutet während des Essens keine Ablenkung zuzulassen, z. B. durch Telefonieren oder Fernsehen, im Sitzen zu essen, das Essen immer auf einem Teller anzurichten, jeden Bissen mind. 15 Mal zu kauen und nach jedem Bissen die Gabel wegzulegen. Eine Mahlzeit wird durch diese Maßnahmen verlängert und man fühlt sich danach eher gesättigt und zufrieden.

4. Die Nachtisch-Falle vermeiden

Für viele Menschen gehört ein Dessert zum Abendessen einfach dazu. Wer an solch ein Ritual gewöhnt ist, dem wird es schwerfallen von heute auf morgen darauf zu verzichten. Eine Möglichkeit dieser Nachtisch-Falle zu entgehen, ist ein gemütlicher Spaziergang nach dem Essen. Wer wenigstens 30 Minuten an der frischen Luft unterwegs war, sollte nach seiner Rückkehr keine Schwierigkeiten haben, das Dessert einfach zu vergessen, denn das Zeitfenster, in dem der Körper danach verlangte, hat sich geschlossen und die Lust auf Süßes als Abschluss eines herzhaften Mahls ist vergangen.

5. Stress vermeiden

Wer Süßigkeiten isst, um (emotionalen) Stress zu verarbeiten, sollte diesen Stress vermeiden. Doch dies ist leichter gesagt als getan.

Ernährungsberaterin Claudia Hess sagt: „Wenn man sich selbst gegenüber ehrlich ist und feststellt, dass man vielleicht aus Langeweile isst, oder weil man traurig, gestresst oder genervt ist, kann man sich Möglichkeiten überlegen, wie man diesen Emotionen entgegenwirken kann, ohne zu essen. Etwa indem man Sport macht, sich mit Freunden trifft oder telefoniert oder indem man eine geeignete Entspannungsmethode, z. B. Autogenes Training oder spezielle Atemtechniken, erlernt und anwendet.“

Infos zur Stressbewältigung gibt es hier: Stressbewältigung – Wie kann ich Stress entgegenwirken? – Der-Querschnitt.de

 

Text: Tanja Konrad

 

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